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Braunschwarze Rossameise (Camponotus ligniperdus)
Steckbrief
Gefährdungsstatus: nicht gefährdet
Unterfamilie: Formicinae (Schuppenameisen)
Gattung: Camponotus
Verbreitung: Mitteleuropa
Vorkommen: Lichtungen und Ränder von Laub- und Mischwäldern
Nester: meist in Totholz (Baumstubben, umgestürzte Baumstämme, aber auch in Holzbalken), oft aber auch reine Erdnester unter Steinen
Körpergröße:
Arbeiterinnen: 6,0 - 14,0 mm
Königinnen: 16,0 - 18,0 mm
Männchen: 8,0 - 12,0 mm
Färbung:
Arbeiterinnen: Kopf und Gaster schwarz glänzend; Thorax und Petiolus rötlichbraun bis dunkelbraun; Gaster mit mehreren abstehenden Haarkränzen
Königinnen: Kopf und Gaster schwarz glänzend; Thorax, Petiolus, Oberschenkel und erstes Gastersegment kräftig rot, Pro-, Meso- und Metanotum schwarz, Gaster mit deutlichen Haarkränzen
Männchen: schwarz
Schwärmzeit: Anfang Mai - Mitte Juni
Koloniegründung: claustral; Königinnen ernähren sich in der Koloniegründungsphase ausschließlich von ihren Fettreserven
Besonderheiten: größte mitteleuropäische Ameisenart; Nester normalerweise monogyn; sehr große Kolonien sind häufig oligogyn; die Kolonien können mehrere zehntausend Tiere umfassen; die Arbeiterinnen weisen einen ausgeprägten Polymorphismus auf
Camponotus ligniperdus mit Puppen
(R. Schulze, 2004)
Schwarzes Brett

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