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Große Knotenameise (Manica rubida)
Steckbrief
Gefährdungsstatus: Bestandsrisiko durch Rückgang
Unterfamilie: Myrmicinae (Knotenameisen)
Gattung: Myrmica
Untergattung: Manica
Verbreitung: Mittel- und Südeuropa
Vorkommen: in Fluss- und Bachniederungen von Gebirgen bis hin zum Gebirgsvorland; sowohl an trockenen, stark besonnten als auch an feuchteren, schattigeren Standorten; im Hochgebirge auch außerhalb von Tälern
Nester: häufig reine, weit verzweigte Erdnester mit kraterförmigen Eingängen; im Gebirge auch unter Steinen;
an trockenen Standorten reichen die Nester oft bis in 3 Meter Tiefe, wo die Tiere das Grundwasser anzapfen
Körpergröße:
Arbeiterinnen: 6,0 - 9,0 mm
Königinnen: 9,5 - 13,0 mm
Männchen: 8,0 - 10,0 mm
Färbung:
Arbeiterinnen: rötlichbraun; Kopf meist etwas dunkler und ebenso wie Thorax seidenmatt glänzend; Gaster stark glänzend und im hinteren Bereich dunkel
Königinnen: ähnlich wie Arbeiterinnen, insgesamt aber oft etwas dunkler
Männchen: schwarz glänzend
Schwärmzeit: Ende Mai - Anfang September
Koloniegründung: semiclaustral; Königinnen verlassen in der Koloniegründungsphase oft das Nest auf der Suche nach Futter
Besonderheiten: Kolonien sind oft polygyn und können große Areale beanspruchen; Königinnen und Arbeiterinnen sind mit einem Giftstachel ausgestattet, welcher Menschen gegenüber aber nur sehr zögerlich eingesetzt wird; Stich ist äußerst schmerzhaft (vergleichbar mit einem Hornissenstich), aber ungefährlich
Manica rubida am Nesteingang
(R. Schulze, 2010)
Schwarzes Brett

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