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Blutrote Raubameise (Raptiformica sanguinea)
Steckbrief
Gefährdungsstatus: nicht gefährdet
Unterfamilie: Formicinae (Schuppenameisen)
Gattung: Formica
Untergattung: Raptiformica
Verbreitung: von Skandinavien bis Südeuropa
Vorkommen: an sonnigen, trockenen Nadel- und Mischwaldrändern
Nester: fast immer in Baumstubben oder morschen Baumstämmen, Kuppelbauten zumeist kaum ausgeprägt oder gar nicht vorhanden
Körpergröße:
Arbeiterinnen: 6,0 - 9,0 mm
Königinnen: 9,0 - 11,0 mm
Männchen: 7,0 - 10,0 mm
Färbung:
Arbeiterinnen: rötlich; Gesichtsmaske kaum sichtbar oder gar nicht vorhanden, undeutlich umgrenzt; Gaster matt schwarz; Thorax ganz ohne dunkle Flecken
Königinnen: ähnlich wie Arbeiterinnen; Gaster glänzend schwarz
Männchen: mattschwarz
Schwärmzeit: Mitte Juni - Anfang September
Koloniegründung: temporär sozialparasitisch; Jungköniginnen dringen in die Nester verschiedener Serviformica-Arten ein und töten die dortigen Königinnen, danach erfolgt oft die Adoption durch die artfremden Arbeiterinnen
Besonderheiten: Kolonien meist polygyn; im Sommer werden oft Raubzüge durchgeführt und dabei Nester verschiedener Serviformica-Arten überfallen, um dort Arbeiterinnen-Puppen zu stehlen; die schlüpfenden Arbeiterinnen dienen dann als Sklaven im Raubameisennest; die Art kann jedoch auch ohne Sklaven leben; Kolonien können volkreich werden; Arbeiterinnen reagieren auf Störungen sehr aggressiv und verspritzen ihre Ameisensäure bis zu 10 Zentimeter weit
Raptiformica sanguinea
(R. Schulze, 2007)
Schwarzes Brett

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